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Was IPv6 mit dem Datenschutz zu tun?

Dass die alten IPv4-Adressen bald (voraussichtlich noch diesen Monat) aufgebraucht sind und daher mit Hochdruck an der Umstellung auf das modernere IPv6 Verfahren gearbeitet wird ist weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass unter IPv6 unter Umständen die eindeutige Hardware-Kennung (MAC-Adresse) der Geräte übermittelt wird. Das bedeutet, dass beispielsweise ein mobiles Gerät, völlig unabhängig davon von welchem Ort und über welchen Provider die Einwahl erfolgt, wiedererkannt werden kann. So könnten über die Zeit ganze Nutzungs- und Bewegungsprofile einzelner Personen erstellt werden.

Dabei wurde bei der Konzeption von IPv6 an diese Problematik bereits gedacht und die so genannten Privacy Extensions implementiert. Sind diese aktiviert erfolgt die Generierung der IPv6 Adresse zufallsgesteuert und nicht aus der MAC-Adresse des Geräts. Leider ist diese Funktion nicht bei allen Betriebssystemen aktiviert. Bei den Smartphones haben beispielsweise Google und Apple darauf verzichtet die Privacy Extensions zu verwenden.

Sprechen Sie mich an: Gerne berate ich Sie bei datenschutzrechtlichen Fragen im Rahmen der IPv6 Umstellung.